Brandschutztüren (T30, T60, T90, DIN18095, FH-Tür) Günstig einkaufen und bestellen.

Flucht- und Ret­tungswege sollen mit Brand­schutztüren, beson­ders gesichert wer­den. Mir ein­er Brand­schutztür soll ver­hin­dert wer­den, dass sich Brände aus­bre­it­en kön­nen. Fluchtwege wer­den daher mit Brand­schutztüren in Brand­ab­schnitte unterteilt und mit diesen Türen die auch rauchdicht sein kön­nen, voneinan­der getren­nt.

Zum besseren Ver­ständ­nis der nach­fol­gen­den Aus­führun­gen sollen vor­ab die wichtig­sten Begriffe zu Brand­schutztüren/ Feuer­schutztüren kurz erläutert wer­den. Hin­weis: “Feuer­schutztüre” und “Brand­schutztüre” wird gle­ichbe­deu­tend ver­wen­det.

  • Feuerbeständi­ge (und selb­stschließende) Tür = Feuer­schutz­ab­schluss (Brandschutztür/ Feuer­schutztür) mit ein­er Feuer­wider­stands­dauer nach DIN 4102–5 > 90 Minuten und Dauer­funk­tion­sprü­fung nach DIN 4102–18 mit all­ge­mein­er bauauf­sichtlich­er Zulas­sung, aus­gestellt vom DIBt, (kurz T90-Tür)
  • Feuer­hem­mende (und selb­stschließende) Tür = Feuer­ab­schluss (Brandschutztür/ Feuer­schutztür) mit ein­er Feuer­wider­stands­dauer nach DIN 4102–5 > 30 Minuten und Dauer­funk­tion­sprü­fung nach DIN 4102–18 mit all­ge­mein­er bauauf­sichtlich­er Zulas­sung, aus­gestellt vom DIBt, (kurz T30-Tür)
  • Rauchdichte Tür, rauchdichte und selb­stschließende Tür = Rauch­schutz nach DIN 18095–1: 1988-10 mit all­ge­meinem bauauf­sichtilichen Prüfzeug­nis, aus­gestellt von ein­er nach Lan­des­bauor­dung anerkan­nter Prüf­stelle für Rauch­schutztüren
  • Feuer­hem­mende, rauchdichte und selb­stschließende Tür = erfüllt bei­de Nor­men — Feuer­schutz und Rauch­schutz
  • Dichtschließende Tür (Def­i­n­i­tion je nach Lan­des­bauord­nung unter­schiedlich): Tür mit stumpf ein­schla­gen­dem oder gefälztem, voll­wandi­gem Tür­blatt und ein­er min­destens drei seit­ig umlaufend­en Dich­tung (auch: Dop­pelfalz ohne Dich­tung)

Brand­schutz nach DIN 4102
Anforderun­gen an bauliche Anla­gen.

Nach der Muster­bauord­nung (MBO) müssen Bauteile, wie Brand­schutztüren, so beschaf­fen sein, dass die Entste­hung und Aus­bre­itung von Feuer und Rauch auch wirk­sam vorge­beugt wird. Bauteile, wie Brandschutztüren/ Feuer­schutztüren die Brand­schutzan­forderun­gen erfüllen müssen, find­en prak­tisch in jedem Bau­vorhaben zum Beispiel als Wände, Deck­en oder Feuer­schutz­ab­schlüsse Ver­wen­dung.

Die DIN 4102 ist in allen Bun­deslän­dern gel­tendes Bau­recht des vor­beu­gen­den baulichen Brand­schutz. Sie definiert Brand­schutztüren/ Feuer­schutztüren als “Feuer­schutz­ab­schlüsse”.

Als näch­stes wer­den Begriffe, Anforderun­gen und Prü­fun­gen von Feuer­schutz­ab­schlüssen beschrieben, die sich aus der DIN 4102 ergeben.

Def­i­n­i­tion von Feuer­ab­schlüssen.

Feuer­schutz­ab­schlüsse, wie Brandschutztüren/ Feuer­schutztüren, sind selb­stschließende Türen und selb­stschließende Abschlüsse. (Brand­schutztüren/ Feuer­schutztüren) wie Klap­pen und Tore, die dazu bes­timmt sind, im einge­baut­en Zus­tand den Durchtritt eines Feuers durch Öff­nun­gen in Wän­den oder Deck­en zu ver­hin­dern.

Ein­satzbere­iche von Brandschutztüren/ Feuer­schutztüren

In bes­timmten Bauab­schnit­ten, im Bere­ich von lan­gen Fluren, Trep­pen­häusern, Brand­wän­den, Notaus­gän­gen, sowie zur Abschot­tung von Fluchtwe­gen müssen Türen feuer­hem­mende, feuerbeständi­ge oder rauch­hem­mende Eigen­schaften aufweisen. Pla­nung und Bau von Gebäu­den unter­liegen jew­eils unter­schiedlichen Bau­vorschriften und geset­zlichen Bes­tim­mungen. Ins­beson­dere bei Gebäu­den mit hoher Besucher­fre­quenz sowie in Gebäu­den, in denen alte, kranke oder auch behin­derte Men­schen leben, betr­e­f­fen die Sicher­heitsvorkehrun­gen den Bere­ich des vor­beu­gen­den Brand­schutzes:

  • Schulen und Uni­ver­sitäten
  • Hotels
  • Kindergärten
  • Ver­wal­tun­gen
  • Kranken­häuser
  • Banken
  • Senioren­heime
  • Büro­ge­bäude

Feuer­schutz­ab­schlüsse schließen als feuer­hem­mendes oder feuerbeständi­ges Ele­ment die entschei­dende Lücke. Flucht- und Ret­tungswege wer­den mit diesen Türen zuver­läs­sig gesichert.

Vorschriften und Richtlin­ien für Brandschutztür/ Feuer­schutztüren

Die DIN 4102 (Brand­ver­hal­ten von Baustof­fen und Bauteilen) konkretisiert die brand­schutztech­nis­chen Begriffe der Lan­des­bauord­nun­gen, der zuge­höri­gen Durch­führungsverord­nun­gen sowie weit­er­er Rechtsverord­nun­gen und Ver­wal­tungsvorschriften, die sich mit dem baulichem Brand­schutz befassen. Bau­rechtliche Grund­la­gen sind:

  • Lan­des­bauord­nung mit ihren ergänzende Bes­tim­mungen, z.B. den Aus­führungsvorschriften
  • Rechtsverord­nun­gen wie Arbeitsstät­ten­verord­nung, Gast­stät­ten­verord­nung, Ver­samm­lungsstät­ten­verord­nung, Waren­hausverord­nung, Kranken­hausverord­nung
  • Ver­wal­tungsvorschriften und Richtlin­ien über die Ver­wen­dung brennbar­er Baustoffe im Hochbau, Hochhaus­richtlin­ien, Schul­bau­richtlin­ien, Sport­stät­ten­richtlin­ien

Die Ein­führung von Verord­nun­gen und Richtlin­ien ist Sache der einzel­nen Bun­deslän­der, das heißt, die Gültigkeit ist län­der­spez­i­fisch zu sehen.

Ziele des bau­rechtlichen Brand­schutzes (Brandschutztüren/ Feuer­schutztüren)

  • Reduzierung der Entste­hung von Brän­den auf ein Min­i­mum
  • Gewährleis­tung der Stand­sicher­heit von Bauw­er­den für den Brand­fall
  • Ver­hin­derung oder Hem­mung der Aus­bre­itung von Brän­den inner­halb eines Gebäudes oder auf andere Gebäude­teile
  • Gewährleis­tung der Ret­tung von Men­schen im Brand­fall
  • Gewährleis­tung oder Unter­stützung der Brand­bekämp­fung durch die Feuer­wehr
  • Sicherung von Sach­w­erten im Brand­fall

Baustoff-Klas­si­fizierung (Brandschutztür/ Feuer­schutztür)

Die Klas­si­fizierung von Baustof­fen erfol­gt in DIN 4102, Teil 1. Diese wird von der Art des Bran­des entschei­dend mitbes­timmt. Man unter­schei­det Baustoffe in: Nicht­brennbar (Baustof­fk­lasse A) A1 nicht­brennbar und auch nicht ent­flamm­bar A2 nicht­brennbar Brennbar (Baustof­fk­lasse B) B1 schw­er­ent­flamm­bar B2 nor­ma­lent­flamm­bar B3 leich­t­ent­flamm­bar

Bauteile-Klas­si­fizierung für Brandschutztüren/ Feuer­schutztüren

Eine weit­ere Ein­stu­fung, näm­lich der Bauteile (Brandschutztür/ Feuer­schutztür), nimmt die DIN 4102 in Teil 2 vor. Die entsprechen­den Bauteile (Brand­schutztüren) erhal­ten einen Buch­staben als Bauteileken­nung. Auf­grund ihrer Eigen­schaft, einem Brand für einen definierten Zeitraum einen Wider­stand ent­ge­gen zu set­zten, wer­den sie durch die Feuer­wider­stand­dauer klas­si­fiziert. Die Wider­stands­dauer in Minuten ist die kennze­ich­nende Größe für das Brand­ver­hal­ten von Bauteilen. Es wer­den fol­gende Feuer­wider­stand­sklassen unter­schieden:

T30, F30, G30 — 30 Minuten Feuer­wider­stands­dauer
T60, F60 — 60 Minuten Feuer­wider­stands­dauer
T90, F90 — 90 Minuten Feuer­wider­stands­dauer

Die Feuer­wider­stands­dauer bei Brand­schutztüren/ Feuer­schutztüen von 30 Minuten und 60 Minuten wird dabei als feuer­hem­mend, von 90 Minuten als feuerbeständig beze­ich­net.

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